Susanne Fröhlich, Andrea Guttmann, Hannah Pape, Heide Schwarz (Blockflöten)
Die vier jungen ambitionierten Musikerinnen widmen sich sowohl der Alten Musik für Blockflötenconsort als auch der Neuen Musik. Von Anfang an war ihnen das Experimentieren wichtig. Was kann man alles auf vier Blockflöten spielen? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Besonders fruchtbar gestaltet sich hierbei die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten, die sich von der Offenheit der Musikerinnen und dem energiegeladenen Spiel des Quartetts gerne inspirieren lassen.
Die interpretatorischen Fähigkeiten, der virtuose Umgang mit Neuem, der Mut, Hörgewohnheiten zu hinterfragen und aufzubrechen, um mit höchster Spielkultur ungeahnte Klangwelten zu eröffnen, verblüffen Juroren, Komponisten und Publikum gleichermaßen. So gewann das Ensemble zahlreiche erste Preise auf nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter gleich zwei Preise beim Deutschen Musikwettbewerb (2002 und 2006) das zur zweimaligen Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler führte und 2004 in den USA einen 1. Preis beim Wettbewerb „Concert Artists Guild“, durch den das deutsche Quartett direkt einen Management-Vertrag in New York erhielt.
Und noch wichtiger: dadurch kann das Quartett bereits jetzt schon neben Konzerten in Europa auf erfolgreiche Konzertreisen in die Vereinigten Staaten, Japan, Mittel- und in Südamerika zurückblicken.
Das umfangreiche Instrumentarium reicht von Nachbauten überlieferter Renaissance- und Barockinstrumente bis hin zur Familie moderner Bassblockflöten und eröffnet den Spielerinnen eine Fülle von immer wieder neuen Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten im Konzert. Seine Programme gestaltet QNG mit größter Sorgfalt und verfolgt dabei hohe künstlerische Ansprüche. Es gilt, neues und qualitativ hochrangiges Repertoire zu vermitteln - zusammen mit einer bewussten Podiumspräsenz und einem intelligenten Einsatz neuer Medien.
2006 entstand die erste CD „etheReal“. Sie wurde von der Fachwelt begeistert aufgenommen: „Hochachtung für dieses atemberaubende Ensemble.“ schrieb der große Kollege Han Tol in „Tibia“, dem Magazin für Holzbläser. Die zweite CD „In vain - von der Vergänglichkeit“ wurde ebenfalls hochgelobt.